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Top 10 weibliche Tennisspielerinnen aller Zeiten

Die größten WTA-Einzelchampioninnen der Open Era


Das Damentennis hat einige der ikonischsten und einflussreichsten Athletinnen der Sportgeschichte hervorgebracht. Die Open Era, die 1968 begann, revolutionierte den Tennissport für Frauen und ermöglichte es außergewöhnlichen Spielerinnen, mit Können, Durchhaltevermögen und Charisma zu dominieren. Hier sind die zehn erfolgreichsten WTA-Einzelspielerinnen nach Titeln – sowie weitere Legenden, die knapp die Top Ten verpasst haben.

Top 10 der größten WTA-Einzelspielerinnen aller Zeiten


1. Martina Navratilova (USA/Tschechoslowakei)
Martina Navratilova gilt als eine der größten Athletinnen aller Zeiten – mit unübertroffenen 167 WTA-Einzeltiteln. Ihre Vielseitigkeit, Fitness und Langlebigkeit brachten ihr 18 Grand-Slam-Titel sowie zahlreiche Doppelerfolge. Die Rivalität mit Chris Evert prägte eine Ära. Ihr Engagement auch abseits des Courts machte sie zu einem weltweiten Vorbild. Sie gewann Olympia-Silber im Doppel, spielte aber nie Einzel bei Olympia. Ihr Vermächtnis ist einzigartig.

2. Chris Evert (USA)
Mit kühlem Kopf und tödlicher Grundlinienpräzision gewann Chris Evert 157 WTA-Einzeltitel und 18 Grand-Slam-Einzeltitel. Sie stand 34 Mal in einem Grand-Slam-Finale – Rekord! Besonders auf Sand war sie nahezu unschlagbar. 260 Wochen führte sie die Weltrangliste an und inspirierte eine ganze Generation. Aufgrund von Boykotts und Terminproblemen nahm sie nie an Olympia-Einzeln teil.

3. Serena Williams (USA)
Serena Williams hat Kraft und Athletik im Tennis neu definiert, mit 73 Einzeltiteln und 23 Grand Slams – Rekord in der Open Era. Sie gewann vier olympische Goldmedaillen (eine im Einzel, drei im Doppel). Zwei Jahrzehnte lang dominierte sie die Tour und inspirierte Millionen mit ihrer Stärke und Ausstrahlung auf und neben dem Platz. Ihr Vermächtnis reicht weit über den Sport hinaus.

4. Steffi Graf (Deutschland)
Steffi Graf ist die einzige Spielerin, die den Golden Slam schaffte – alle vier Grand Slams und olympisches Gold im selben Jahr (1988). Sie gewann 107 Einzeltitel, 22 Grand Slams und stand 377 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. Ihre Schnelligkeit, Vorhand und Konzentration machten sie nahezu unbesiegbar. Ihre Rivalitäten mit Seles, Hingis und Williams bereicherten das Damentennis.

5. Virginia Wade (Großbritannien)
Virginia Wade, das Aushängeschild des britischen Tennis, holte 55 WTA-Einzeltitel und drei Grand Slams – darunter den emotionalen Wimbledon-Sieg 1977. Sie stand für Eleganz und Beständigkeit in einer starken Ära. Olympia-Medaillen blieben ihr wegen der Zeitumstände verwehrt, doch ihr Name ist in Großbritannien legendär.

6. Margaret Court (Australien)
Ein Großteil ihrer Erfolge liegt vor der Open Era, doch Margaret Court errang währenddessen 64 Einzeltitel und insgesamt einen Rekord von 24 Grand-Slam-Einzeltiteln. Sie dominierte auf allen Belägen. Olympia-Medaillen konnte sie nicht gewinnen, da Tennis damals nicht olympisch war, doch ihr Name steht in den Rekordbüchern.

7. Evonne Goolagong Cawley (Australien)
Evonne Goolagong Cawley war eine der elegantesten Champions der Tennisgeschichte – 68 Einzeltitel, sieben Grand Slams. Als erste indigene Australierin mit Grand-Slam-Sieg inspirierte sie Generationen. Olympia-Medaillen gewann sie keine, aber ihr Einfluss bleibt unvergessen.

8. Billie Jean King (USA)
Die wahre Pionierin Billie Jean King gewann 67 Einzeltitel, 12 Grand Slams und war eine führende Stimme für Gleichberechtigung und Frauenrechte. Sie gründete maßgeblich die WTA und wurde mit dem „Battle of the Sexes“ berühmt. Zu ihrer Zeit war Tennis noch nicht olympisch, aber ihr Einfluss ist größer als jede Medaille.

9. Monica Seles (Jugoslawien/USA)
Monica Seles, bekannt für ihren beidhändigen Stil und ihre Intensität, gewann 53 Einzeltitel und neun Grand Slams – acht davon vor ihrem 20. Geburtstag. Nach dem tragischen Messerangriff kämpfte sie sich zurück und wurde ein Vorbild für Millionen. Bei Olympia 2000 in Sydney gewann sie Bronze.

10. Venus Williams (USA)
Venus Williams, selbst eine Wegbereiterin, gewann 49 Einzeltitel und sieben Grand Slams. Mit vier olympischen Goldmedaillen (eine im Einzel, drei im Doppel) sowie Silber prägte sie das moderne Frauentennis durch Kraft, Athletik und Beständigkeit. Sie bleibt ein Vorbild auf und abseits des Platzes.

Ehrenvolle Erwähnungen: WTA-Legenden auf Platz 11–20


11. Justine Henin (Belgien): Die Belgierin gewann 43 Einzeltitel, sieben Grand Slams und Olympia-Gold 2004. Ihr einhändiger Rückhand-Topspin und ihr Kampfgeist begeisterten die Fans.

12. Lindsay Davenport (USA): Mit 55 Einzeltiteln und drei Grand Slams galt sie als eine der stärksten Grundlinienspielerinnen. Sie holte Olympia-Gold 1996.

13. Martina Hingis (Schweiz): Das Schweizer Wunderkind gewann 43 Einzeltitel und fünf Grand Slams – alles vor ihrem 22. Geburtstag. Sie gewann keine Olympia-Medaille, beeindruckte aber mit ihrem Spielgefühl.

14. Kim Clijsters (Belgien): 41 Einzeltitel, vier Grand Slams – nach ihrem Comeback gewann sie sogar drei Major-Titel. Sie gewann zudem zweimal Olympia-Bronze im Doppel und Mixed.

15. Arantxa Sánchez Vicario (Spanien): Die Sandplatz-Queen gewann 29 Einzeltitel, vier Grand Slams, zwei Olympia-Silber- und eine Bronzemedaille.

16. Maria Sharapova (Russland): Einer der größten Stars im Sport: 36 Einzeltitel, fünf Grand Slams, Olympia-Silber 2012.

17. Simona Halep (Rumänien): Ihr Kampfgeist brachte ihr 24 Einzeltitel und zwei Grand Slams ein, darunter Wimbledon 2019. Sie ist eine der erfolgreichsten rumänischen Sportlerinnen.

18. Hana Mandlíková (Tschechoslowakei/Australien): 27 Einzeltitel, vier Grand Slams und drei Fed-Cup-Titel für die Tschechoslowakei. Olympia-Medaillen gewann sie nicht, da Tennis nicht immer olympisch war.

19. Amélie Mauresmo (Frankreich): 25 Einzeltitel, zwei Grand Slams und Olympia-Silber 2004. Berühmt für ihr variables, kraftvolles Spiel.

20. Petra Kvitová (Tschechien): 31 Einzeltitel, zweimal Wimbledon-Siegerin und Olympia-Bronze 2016. Sie bleibt eine der stärksten Spielerinnen der Tour.

Top 20 der WTA-Einzeltitel


Platz Spielerin WTA-Titel (Einzel) Grand Slams Olympia-Medaillen
1 Martina Navratilova 167 18 1🥈*
2 Chris Evert 157 18
3 Serena Williams 73 23 1🥇 3🥇 (Doppel)
4 Steffi Graf 107 22 1🥇
5 Virginia Wade 55 3
6 Margaret Court 64 24
7 Evonne Goolagong Cawley 68 7
8 Billie Jean King 67 12
9 Monica Seles 53 9 1🥉
10 Venus Williams 49 7 1🥇 3🥇 (Doppel) 1🥈
11 Justine Henin 43 7 1🥇
12 Lindsay Davenport 55 3 1🥇
13 Martina Hingis 43 5
14 Kim Clijsters 41 4 2🥉*
15 Arantxa Sánchez Vicario 29 4 2🥈 1🥉
16 Maria Sharapova 36 5 1🥈
17 Simona Halep 24 2
18 Hana Mandlíková 27 4
19 Amélie Mauresmo 25 2 1🥈
20 Petra Kvitová 31 2 1🥉

Legende:
🥇 = Gold   |   🥈 = Silber   |   🥉 = Bronze   |   „–“ = Keine Olympia-Medaille oder keine Gelegenheit (Tennis war nicht immer olympisch)
*Navratilovas Silbermedaille und Clijsters’ Bronzemedaillen stammen aus dem Doppel/Mixed, nicht aus dem Einzel.

Fazit


Die Open Era war eine goldene Zeit für das Damentennis. Sie hat das Spiel, das mediale Interesse und den Status des Sports revolutioniert. Diese Top-10-Championinnen und die Legenden, die knapp dahinter folgen, haben Generationen inspiriert und ein Erbe aus Rivalität, Rekorden und unvergesslichen Momenten hinterlassen. Auch wenn die WTA sich weiterentwickelt, werden diese Namen für immer Ikonen des Tennissports bleiben.